Archiv für den Monat: Februar 2015

Visuals und Coaching

2 Tage beschäftigt sich seit heute unser Team mit der Frage

Wie können wir Räume schaffen, in denen wir Jugendliche im lebendigen Lernen des Lebens gut begleiten können damit sie fachlich und persönlich stark im Leben stehen?

Dabei stehen für uns zwei Aspekte im Fokus:

  1. mit Visuals Prozesse begleiten und sichtbar machen
  2. die Frage nach dem wahren Kern: Was versteckt sich für uns hinter Coaching?

Ein herzliches Danke an unsere Trainerinnen Sabine Soeder und Ria Baeck, die uns im Lernprozess grandios begleiten!

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Blick nach Bielefeld

Seit gestern hospitieren Sandra Jankow und Barbara Stockmeier für 1 Woche am Oberstufenkolleg BielefeldSeit 40 Jahren lernen hier an der Versuchsschule die Kollegiat_innen auf eine ganz eigene Weise und bereiten sich erfolgreich auf das Abitur, das Studium und das Leben nach der Schule vor. 

Nach unserem zweiten Tag zeichnet sich schon deutlich ab, was die Herzstücke für die Kollegiat_innen am Kolleg sind:

  • Lernen in offenen Lernräumen (keine Klassenzimmer)
  • gelebte Beziehungs- und Du-Kultur mit den Lehrenden
  • Keine Noten und Zeugnisse in der 11. Klasse – Themenfokus statt Notensammeln
  • Keine Zeugnisse in den Klassen 12/13: jeder Kurs wird mit einem Lernnachweisbeleg abgeschlossen, die Belege werden in einer Portfoliomappe gesammelt und sind gemeinsam mit den Kursreflexionen die Voraussetzung für die Zulassung zum Abitur
  • Reduzierung der benoteten Lernnachweise auf 1 pro Kurs / pro Semester in den Grundkursen
  • Benotete Lernnachweise sind Klausuren, Portfolios, wissenschaftliche Arbeiten, Vorträge, praktische Arbeiten, …
  • Konsequentes fächervernetzendes Lernen in allen Grundkursen
  • Reduzierung der Belegverpflichtung in ausgewählten Fächern

Das Oberstufenkolleg hat als Versuchsschule vom Land Nordrhein-Westfalen eine eigene Prüfungsordnung zugeschrieben bekommen, die sich an den Richtlinien der KMK orientiert und gleichzeitig deutliche Freiräume für innovatives Lernen ermöglicht.

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Hürden sind zum Meistern da!

Die ersten Beratungsgespräche in der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft waren wohlwollend und sehr freundlich.

Die rechtlichen Hürden für die Neue Oberstufe sind da, die Handlungsspielräume der Rechtsabteilung in Berlin beschränkt und insbesondere die Hürden auf Bundesebene sind wie erwartet besonders spannend.

Diese Hürden sind unsere liebsten Herausforderungen:
  • Die Erlaubnis für jahrgangsübergreifendes Lernen 11-13
  • Die Erlaubnis für fächervernetzendes Lernen vollumfänglich in allen Fächern
  • Die Erlaubnis, die Semesterzuordnung der Inhalte in den Rahmenlehrplänen zu Gunsten von thematischen Synergien aufzuheben
  • Die Erlaubnis, die Qualifikationsphase auf 3 Jahre zu erweitern
  • Die Erlaubnis, Jugendliche länger als 1 Jahr zu begleiten, wenn sie nicht das Abitur anstreben
  • Die Erlaubnis, auch auf das Nicht-Schüler-Abitur vorzubereiten
Sie motivieren und bestärken uns für die nächsten Schritte, denn die Zeit ist reif für einen Wandel in den Gymnasialen Oberstufen. Wir bleiben dran!
Sie reiben sich wie wir an den Hürden und möchten dem Ausdruck verleihen? Schreiben Sie uns Ihre Gedanken! Wir werden alle Ihre Rückmeldungen sammeln und für die weitere Arbeit nutzen, wo es sinnvoll ist. Ihre Stimme ist wertvoll!
Gemeinsam sind wir stärker.