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Trickfilm-Ergebnisse aus dem Pulsar „Unfairtobacco“

Im Februar fand die inzwischen 6. Pulsarwoche in der Oberstufe an der Evangelischen Schule Berlin Zentrum statt. Die Jugendlichen aus Jahrgang 11 und 12 beschäftigten sich dabei fächervernetzt und jahrgangsübergreifend mit einem Thema aus verschiedenen Fachperspektiven (mehr Informationen zum Lernformat Pulsar gibt es hier). Es gab auch dieses Mal wieder eine Vielzahl an verschiedenen Angeboten.

Eines der zehn Pulsare war „Unfairtobacco“, bei dem es um das Thema Tabakanbau und deren Einfluss auf die Umwelt ging. Ziel war es, dass die Schülerinnen und Schüler sich mit dem Thema auseinandersetzen und am Ende u.a. einen Trickfilm erstellen können. Das Thema wurde dabei aus den beiden Fachperspektiven Geographie (Landnutzung in zwei/drei verschiedenen Ökosystemen der Tropen und Subtropen; Maßnahmen zum Schutz dieser Ökosysteme und das Verstehen postkolonialer Strukturen) sowie Kunst (Mensch und Medium: Wirklichkeit – Abbild und Inszenierung mit dem Schwerpunkt Trick-Film) betrachtet. Bei der Arbeit an den Filmen halfen Medienpädagog*innen vom Landesverband Kinder- und Jugendfilm, bei denen wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken.

Herausgekommen sind diese drei Trickfilme, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten. Viel Spaß beim Anschauen und Stöbern.

Wie beeinflusst Tabak die Umwelt?
Ein Film von Anouk, Lucie, Eva-Luna und Jolán

Provoke Smoke – Warum fängt man an zu rauchen?
Ein Film von Anna, Lilli und Ina

Arbeitsbedinungen beim Tabakanbau
Ein Film von Salyma, Emma, Salome, Josephine und Karla

 

 

Film zur 2. Europäischen Konferenz online

Juhuu, endlich ist der Film zur 2. European Conference on Transforming Education fertig. Die Konferenz hat letzen September in Zürich mit insgesamt fünf innovativen Oberstufen aus Deutschland, Schweiz und Dänemark stattgefunden. Uns eint das Ziel die gymnasiale Oberstufe zu tansformieren und uns in diesem Veränderungsprozess auf europäischer Ebene auszutauschen, zu inspireren, zu ermutigen und gemeinsam neue Wege zu gehen. Einen ausführlichen Bericht zur Konferenz finden Sie hier.

Viel Freude beim Anschauen des Videos!

 

 

 

Workshoptag zu Lern- und Arbeitskompetenzen

Zum zweiten Mal haben wir erfolgreich das Lernformat „Lern- und Arbeitskompetenzen“ Anfang November erprobt. Dieses Mal mit 300 Oberstufenschüler*innen und damit mit der kompletten Oberstufe, Jahrgang 11-13 jahrgangsgemischt. Sie haben sich fit gemacht für nachhaltiges Lernen und Arbeiten.

An diesem Tag konnten die Jugendlichen aus einem Angebot von 30 verschiedenen Workshops zwei Angebote auswählen – einen am Vor- und einen am Nachmittag. Von fachlichen über methodischen bis hin zu überfachlichen Kompetenzen wurde eine breite Themenvielfalt angeboten. Dies waren beispielsweise:

  • Quellen quälen – quälen Quellen? – Quellenanalyse
  • Punkt, Punkt, Komma, Strich – Rechtschreibung und Zeichensetzung
  • Philosophie trifft auf Biologie – Biologische Wege zu einem langen und erfüllten Leben
  • Buchbindermanufaktur
  • Wenn ich mal groß bin werde ich Superheld – Berufsorientierung
  • SelbständICH – Wie gründe ich ein Unternehmen?
  • Endlich raus von Zuhaus! Meine erste eigene Wohnung – Mietvertrag & Co

Hier finden Sie alle Angebote, um einen Eindruck über die Vielfalt zu bekommen.

Neben Lehrkräften haben 37% der Workshops externe Experten und Eltern gehalten. Dank der Unterstützung von außen konnten wir damit spannende Expertise zu überfachlichen Themen an diesem Tag in die Schule holen. Dafür bedanken wir uns bei allen Beteiligten sehr herzlich. Wir freuen uns, dass wir damit einen unserer Leitgedanken der Neuen Oberstufen –  Lernen von und mit Expertinnen und Experten – weiter vertiefen und erproben konnten.

Finden Sie hier nun noch ein paar Impressionen. Dank an den Fotografen Sebastian Pfütze.

 

2. Europäische Konferenz – Es geht weiter…

Wir erinnern uns zurück an das Jahr 2016 und die erste European Conference on Transforming Education, die vom 24.-27. September an der Evangelischen Schule Berlin Zentrum stattfand. Eine Veranstaltung von und für Schulen mit innovativen Oberstufen. Schulen, die in Bewegung sind und die voranschreiten, um einen Impuls zu setzten: Denn so wie Schule derzeit ist, kann sie nicht weiter bleiben. (Hier geht es zum Bericht der letzten Konferenz)

Die diesjährige TreEdu Conference fand vom 23.-26.09.2017 in Zürich statt, ausgerichtet vom Gymnasium Unterstrass. Wir waren mit drei SchülerInnen – Clara (Jg 13), Lina und Wilma (beide Jg 12)-  begleitet von der Projektleiterin der Neuen Oberstufe – Annette Güth – vertreten. In einem etwas kleineren Rahmen als letztes Jahr, doch nicht minder inspiriert, machten wir uns ans Werk.

Dieses Mal waren mit dabei:

Schwerpunkt der diesjährigen Konferenz war die Weiterverfolgung und Vertiefung unserer im letzten Jahr gesetzten Ziele:

  • Der Aufbau eines europäische Netzwerks innovativer Oberstufen – als verbindendes, inspirierendes und demokratisches Instrument
  • Die gegenseitige Unterstützung für das Überwinden bürokratischer Hürden und restriktiver Lehrpläne
  • Der Aufbau von SchülerInnen- und LehrerInnenaustausch sowie Schulbesuchen
  • Erfahrungs- und Informationsaustausch sowie gemeinsames Entwickeln von neuen Lernformaten

Drei Tage lang arbeiteten wir intensiv und manchmal auch bis in die späten Abendstunden. Dabei stand auf unserer Agenda:

  • Austausch zwischen unseren Oberstufen über das, was schon gut läuft und wo unsere aktuellen Herausforderungen liegen
  • Entwicklung einer gemeinsamen Vision
  • Kennenlernen des Schulalltags am Gymnasium Unterstrass
  • Findung eines geeigneten Formats für einen SchülerInnen- und LehrerInnenaustausch
  • Erstellung eines Action-Plans mit unseren nächsten Schritten

Als ein zentrales Ergebnis ist diese gemeinsame Vision entstanden.
Wir wollen SchülerInnen befähigen…

  • Probleme zu erkennen und anzupacken, um einen nachhaltigen positiven Einfluss auf die Zeit, in der wir leben, zu haben
  • selbständig, selbstorganisiert und verantwortungsvoll in flexiblen Lernumgebungen und Formaten (Lernen in Projekten, Themen- und Methoden-Lernen) zu arbeiten
  • sich Herausforderungen in unserer modernen Gesellschaft,, wie zum Beispiel Demokratie, Umwelt, Migration, Digitalisierung etc. souverän zu stellen

LehrerInnen die Chance geben

  • in freien Lernumgebungen Entfaltungsmöglichkeiten ausschöpfen zu können
  • als gleichwertige Coaches der SchülerInnen sowie ebenfalls als Lernende zu agieren

…und nicht zuletzt das ganze Schulsystem dazu anregen

  • demokratische Strukturen zu etablieren
  • Inhalte, Werte und Fähigkeiten zu vermitteln, die auf „das Leben nach der Schule“ vorbereiten
  • Schule so umzustrukturieren, dass SchülerInnen aktiv ihre eigene Bildung gestalten können
  • Disfunktionale Noten und Prüfungen abzuschaffen

Neben der Arbeit durfte ein spannendes Freizeitprogramm nicht fehlen. So gab es drumherum , wie schon im letzten Jahr, gemeinsames „Happy Cooking“ sowie landestypisch schweizerisches Käsefondue und die Besichtigung des Züricher Hausbergs „Uetliberg“.

  

Wie geht es nun weiter?

Für das nächste Jahr haben wir uns vorgenommen:

  • in vier Videokonferenzen alle drei Monate zusammen zu kommen, um uns zu unseren gesetzten Entwicklungsvorhaben auszutauschen und uns darin zu unterstützen
  • weitere interessierte innovative Oberstufen aus Europa für unser Netzwerk zu gewinnen
  • EU-Funding und weitere Finanzierungsalternativen zu erwirken, um den Aufbau des Netzwerks weiter zu stärken
  • SchülerInnen und LehrerInnenaustausch zwischen unseren Schulen auf den Weg zu bringen
  • Auch 2018 im September eine EU-Konferenz stattfinden zu lassen – ausgerichtet von der Jenaplanschule Jena

Inspiriert und beschwingt von der Konferenz freuen wir uns nun auf die gemeinsame Netzwerkarbeit im nächsten Jahr.

Zwischenbericht der Evaluation der Lernformate

Wir freue uns, dass uns nun die Zwischenberichte der wissenschaftlichen Evaluierung der neuen Lernformate in der Oberstufe vorliegen und uns bestätigen, dass Pulsar und Lernexpedition von der großen Mehrheit der SchülerInnen und LehrerInnen als bereichernd und lernfördernd wahrgenommen werden.

Das Evaluationsteam der Alanus Hochschule (Prof. Dirk Randoll, Petra Ehrler sowie Dr. Jürgen Peters) hat in den letzten zwei Schuljahren 2015/16 und 2016/17 insgesamt vier Pulsare, drei Lernexpeditionen sowie einen Tag zu Lern- und Arbeitskompetenzen evaluiert (letzteres konnte leider noch nicht in den Zwischenbericht einfließen).

In diesem Gesamtfazit finden Sie eine kompakte Zusammenfassung der Ergebnisse.

Ergebnisse zum Pulsar

Die Ergebnisse zeigen, dass LehrerInnen wie SchülerInnen die Interdisziplinarität der Pulsare und damit die Aufhebung der Fächerisolation als persönliche Bereicherung empfinden. Das Wochenformat ermöglicht es den Jugendlichen sich intensiver mit einem Thema zu beschäftigen, dabei die Komplexität und die Zusammenhänge besser zu durchdringen und führt zu einer höheren Motivation und Begeisterung für das Thema, da sie sich auch über den Unterricht hinaus mit dem Thema befassen wollen. Externe Experten, Fachreferenten und der Besuch von externen Lernorte können durch das Wochenformat sinnvoll in die Pulsarwoche eingewoben werden, was bei den SchülerInnen als sinnvolle Bereicherung wahrgenommen wird. Neben dem angeleiteten Lernen gibt es im Pulsar auch Raum für selbständiges und eigenverantwortliches Lernen, das von den SchülerInnen sehr wertgeschätzt wird. Die anfängliche erhöhte Arbeitsbelastung bei den LehrerInnen zeigt einen Abwärtstrend bei zunehmender Anzahl durchgeführter Pulsare.

Bericht Evaluationsergebnisse Pulsar

Ergebnisse zur Lernexpedition

Die Ergebnisse zeigen, dass SchülerInnen in Lernexpeditionen vor allem das selbständige, eigenverantwortliche Arbeiten und die Möglichkeit sich neues Wissen anzueignen als persönlich bereichernd einschätzen. Die Jugendlichen lernen dabei mit viel Freude und Begeisterung und erleben sich dabei als Motor ihrer eigenen Handlung durch die hohe Selbstbestimmtheit in ihrem Lernprozess. Es zeigt sich, dass durch Lernexpeditionen ein größerer Praxisbezug sowie Anregungen für die eigene Berufsorientierung erreicht werden. Genauso werden fachliche Themen vertieft und neu gelernt. Auch die LehrerInnen schätzen die Freiheit des Formats und dass die SchülerInenn wesentliche Erfahrungen zu selbstorganisiertem Lernen machen können.

Bericht Evaluationsergebnisse Lernexpedition

Ausblick

Die Evaluation wird über die nächsten zwei Jahren fortgeführt werden, sodass dadurch bis zum Schuljahresende 2018/19 noch fundiertere und über einen längeren Zeitraum erhobene Ergebnisse vorliegen werden, die im Anschluss in einer Publikation münden sollen. Wir werden Sie dazu auf dem Laufenden halten.

Diese ersten Evaluationsergebnisse lassen den Schluss zu, dass die neuen Lernformate und Organisationsstrukturen eine vielversprechende Alternative zum klassischen Weg zum Abitur sein können. Sie weisen darauf hin, dass die Schüler nicht nur die fachliche Kompetenzen der Sekundarstufe II erreichen, sondern zusätzlich wertvolle methodisch-strategische, sozial-kommunikative und individuelle Kompetenzen erwerben.

Ein inspirierender Tag mit Lern- und Arbeitskompetenzen

Im April haben wir zum ersten Mal erfolgreich unser Lernformat „Lern- und Arbeitskompetenzen (LAK)“ durchgeführt und sind noch immer ganz euphorisiert und stolz auf diesen Tag voller Inspiration und Lernfreude.

Was genau sind Lern- und Arbeitskompetenzen?

 In den Workshops zu Lern- und Arbeitskompetenzen erlernen die Schüler*innen Strategien und Kompetenzen für erfolgreiches Lernen und Arbeiten und damit Werkzeuge des Lernens und Lebens. Die Workshops finden zum Einen zu fachspezifischen Kompetenzen statt wie beispielsweise die Analyse historischer Quellen, das Schreiben einer Erörterung oder eines Essays, das Lesen geographischer Karten oder der Umgang mit Statistiken. Zum Anderen gibt es Workshops für die Erweiterung und Festigung überfachlicher Kompetenzen wie zum Beispiel Visualisierungstechniken, Kommunikationsstrategien, Supportive Leadership, oder Präsentations- und Dokumentationsformen.

Wie lief der Tag zu Lern- und Arbeitskompetenzen ab?

Alle Schüler*innen des Jahrgangs 12 hatten an diesem LAK-Tag die Möglichkeit aus einem breiten Workshop-Angebot jeweils zwei Themen auszuwählen. In den dreistündigen Workshops am Vor- und Nachmittag wurden einerseits fachliche und methodische Kompetenzen vermittelt, die für die Jugendlichen insbesondere für das Lernen in der Oberstufe hilfreich sind. Andererseits beschäftigten sie sich mit überfachlichen Kompetenzen, die für sie als Werkzeuge des Lebens auch außerhalb von Schule oder nach dem Ende der Schulzeit bedeutsam sind. Die Schüler*innen konnten dieses Mal aus dem folgenden vielfältigen Workshopangebot wählen:

  • Sketchnotes – oder die Kunst aus weniger mehr zu machen
  • Tafelwerk & Taschenrechner – Tipps und Tricks zum Umgang mit den erlaubten Hilfsmitteln im Matheunterricht
  • Selbstorganisation – The bad news is, time flies. The good news is, you’re the pilot
  • Punkt, Punkt, Komma, Strich! Rechtschreibung und Zeichensetzung – Auffrischung und Notfallkit für die Oberstufe
  • „Gegen die Wand reden und mit Worten töten“ – Wer braucht schon Kommunikationskompetenz?
  • Reich und glücklich mit dem richtigen Job!
  • Tante Kete und Emma – Verantwortungsvoller Umgang mit Drogen
  • Fit für die erste eigene Wohnung
  • Ich bin mein eigener Chef! Selbständig oder ständig selbst? – Existenzgründer-Basiskurs mit dem Schwerpunkt auf Rechnungswesen
  • Immer noch Stress mit dem Stress? – Wege zu mehr Gelassenheit durch Imagination, Meditation und Emphatie
  • Datenschleimspuren im Netz
  • Von den Profis lernen – wie recherchiere ich richtig im Netz? – Angehende Journalisten zeigen Tipps & Tricks, die sie in ihrer Ausbildung gerade gelernt haben

Die Workshops wurden von Lehrer*innen, einer Schülerin, Eltern, außerschulischen Partner*innen und Expert*innen durchgeführt. Der Schule bietet sich dadurch eine besondere Möglichkeit sich für Impulse von außen durch Externe zu öffnen und interne, bisher oft ungenutzten Potentialen zu entfalten.

Die ESBZ bringt durch dieses Lernformat das Selbstverständnis zum Ausdruck, sich nicht alleinig als Dienstleister zur Vorbereitung der Abiturprüfungen zu begreifen, sondern vielmehr ein Lernort zu sein, der Jugendlichen Wege in ein selbstbestimmtes (Berufs-) Leben ebnet und sie beim Erwachsenwerden begleitet.

Die wissenschaftliche Evaluation dieses neuen Lernformats erfolgt durch die Alanus-Hochschule. Die ersten Rückmeldungen von Teilnehmenden und Workshopleitenden an uns waren durchweg positiv. Im nächsten Schuljahr werden die LAK-Tage ausgeweitet  sowohl in der Anzahl der LAK-Tage als auch in Bezug auf die Jahrgänge (11-13).

 

 

 

 

Beiratstreffen im April in Berlin

Am 26. April 2017 kam der wissenschaftliche Beirat der Neuen Oberstufe in Berlin zusammen, um gemeinsam über aktuelle Fragestellungen zu diskutieren und zu reflektieren. Die zwei zentralen Themen beim diesmaligen Treffen waren die wissenschaftliche Evaluation der neuen Lernformate sowie Chancen und Risiken von Lernerfolgskontrollen in Pulsaren.

Die ersten Zwischenergebnisse der Evaluation, präsentiert von Prof. Dr. Dirk Randoll und der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Petra Ehrler von der Alanus Hochschule, sind sehr positiv ausgefallen und zeigen, dass die Lernformate Pulsar und Lernexpedition in der Praxis  funktionieren. Das freut uns sehr und gibt uns neue Motivation den Transformationsprozess weiterzugehen. Im Sommer 2017 wird es einen ausführlicheren Zwischenbericht zur Evaluation geben, um Interessierten detailliertere Einblicke in die Evaluation geben zu können.

In einer Fish-bowl-Diskussionrunde wurden Chancen und Risiken von Lernnachweisen in Pulsaren diskutiert. Viele wertvolle Hinweise und Rückmeldungen nehmen wir daraus mit, um das Format Pulsar nun weiterzudenken und zu entwickeln.

An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an alle Experten für ihre Unterstützung.

Und hier noch ein paar Impressionen vom Beiratstreffen (Ein großer Dank an dieser Stelle auch an den Fotografen Manuel Krug).

Forum „Oberstufe neu gestalten“ der Deutschen Schulakademie

Euphorisiert, ermutigt und mit neuer frischer Energie für unsere Oberstufe kehrten wir, eine Gruppe von Lehrer*innen, ehemaligen und aktuellen Oberstufenschüler*innen von der Evangelischen Schule Berlin Zentrum, vom Forum „Oberstufe neu gestalten – Bildung für die Zukunft“ der Deutschen Schulakademie zurück. Am 20./21.03.2017 kamen 210 Teilnehmende aus Schulen, Verwaltung und Wissenschaft aus ganz Deutschland zusammen, um gemeinsam die Oberstufe neu und zeitgemäß weiterzudenken.

Beim Forum haben wir als ESBZ an unterschiedlichen Stellen mitwirken und gestalten dürfen. So saß in der Schülerimpulsrunde Anton, einer unserer Oberstufenschüler, mit auf der Bühne. Er betonte, dass nicht mehr das Lernen an sich im Vordergrund stehe, sondern es nur noch darum gehe, Leistung abzuliefern. Auch die anderen Schüler*innen zeigten mit Ihren Impulsen, dass die Zeit reif ist für eine neue, zeitgemäße Oberstufe.

In den anschließenden elf Workshops wurde zu verschiedenen Themen rund um die Oberstufe gearbeitet. Annette Güth und Monika Eichinger aus unserem Team der Neuen Oberstufe hielten einen Workshop zum Thema „Individualisierende Lernformate und Persönlichkeitsentwicklung“ gemeinsam mit (ehemaligen) Oberstufenschüler*innen Anna, Antonia, Clara, Bonita und Benjamin.

Mit 30 Workshopteilnehmern*innen konnten wir so in den Austausch über unsere neuen Lernformate wie Pulsar und Lernexpedition gehen. Wir haben inspiriert und ermutigt, neue Denkanstöße für das Lernen in Sinnzusammenhängen gegeben und gleichzeitig auch für unsere Weiterentwicklung unserer Neuen Oberstufe wertvolle Anregungen mitgenommen.

Zum Abschluss des Forums saß die Schulleiterin der ESBZ, Caroline Treier, mit auf dem Abschlusspodium. Sie ermutigte die vorhandenen Spielräume in bestehenden Oberstufen zu nutzen und sich in der Bildungslandschaft stärker zu vernetzen, um Synergien zu nutzen bzw. Erfahrungswerte auszutauschen.

Insgesamt haben wir die Rückmeldung von den Forums- und Workshopteilnehmer*innen bekommen, dass wir einerseits durch Vorleben unserer Beziehungs- und wertschätzenden Gesprächskultur andere Schulen inspirieren und wir andererseits mit den neuen Lern- und Lehrformaten schon als eine innovative Schule wahrgenommen werden.

Das freut uns sehr und gibt uns neue Motivation unseren Transformationsprozess weiter voranzutreiben.

Weiterführende Informationen und Bericht von der Deutschen Schulakademie zum Forum finden Sie hier: https://www.deutsche-schulakademie.de/aktuelles/aktuelle-meldung/neue-lernkultur-fuer-die-oberstufe/