Lern- und Arbeitskompetenzen

„Ich bin fast 18 und hab keine Ahnung von Steuern, Miete oder Versicherungen. Aber ich kann ‘ne Gedichtsanalyse schreiben. In 4 Sprachen”,
twitterte eine 18-jährige Abiturientin 2015 und erhielt über Nacht 22.000 Kommentare. Diese Aussage hat uns inspiriert ein das neue Lernformat „Lern- und Arbeitskompetenzen“ zu schaffen.

Was genau beinhaltet das Format Lern- und Arbeitskompetenzen?

In den Workshops zu Lern- und Arbeitskompetenzen erlernen die Schülerinnen und Schüler Strategien und Kompetenzen für erfolgreiches Lernen und Arbeiten. Es geht darum Werkzeuge des Lebens und Lernens kennenzulernen, um sich fit für nachhaltiges Lernen zu machen.

Die Workshops finden zum Einen statt zu fachspezifischen Kompetenzen wie beispielsweise die Analyse historischer Quellen, das Schreiben einer Erörterung oder eines Essays, das Lesen geographischer Karten oder der Umgang mit Statistiken. Zum Anderen gibt es Workshops für die Erweiterung und Festigung überfachlicher Kompetenzen, wie zum Beispiel Visualisierungstechniken, Kommunikationsstrategien, Supportive Leadership oder Präsentations- und Dokumentationsformen.

Wie sieht ein beispielhafter Tag zu Lern- und Arbeitskompetenzen ab?

Alle Schüler*innen wählen aus einem breiten Workshopangebot jeweils zwei Themen aus. Die Workshops sind auf drei Stunden angelegt, sodass die Jugendlichen einen am Vormittag und einen am Nachmittag belegen. Dies ist ein exemplarischer Ablauf. Ebenso kann es thematisch sinnvoll sein ganztägige Workshops anzubieten, um so noch tiefer in die Themen einzutauchen.

Die Workshops werden von LehrerInnen, Eltern und externen Experten angeleitet. Ebenso können bei einzelnen Workshops auch einzelne SchülerInnen als ExpertInnen ergänzend aktiv werden.

Eindrücke von Lern- und Arbeitskompetenztagen an der Evangelischen Schule Berlin Zentrum

Erster LAK-Tag im April 2017