Zu Gast bei der GEW

Ein Beitrag von Annette Michael

Margret Rasfeld und Katja Reetz präsentieren die Neue Oberstufe bei der GEW

Anlässlich der Veranstaltung „Abitur im eigenen Takt“ haben Margret Rasfeld und Katja Reetz am 2. Juli bei der GEW Berlin das Konzept der Neuen Oberstufe präsentiert. Frau Rasfeld stellte zunächst den Schulentwicklungsansatz der ESBZ vor, der davon ausgeht, welche Metakompetenzen Schüler_innen ausbilden müssen um in der Gesellschaft von morgen zu bestehen. Sie erläuterte, wie dieser Ansatz in der SEK I erfolgreich umgesetzt wurde. Katja Reetz stellte dann die geplante Umsetzung der Neuen Oberstufe vor, die Schüler_innen Raum gibt, den eigenen Lernweg zu gestalten – in- und außerhalb der Schule – und trotzdem den Lehrplan erfüllt.

Friedemann Stöffler vom Evangelischen Firstwald-Gymnasium, Preisträgerschule des Deutschen Schulpreises, stellte das Konzept „Abitur im eigenen Takt“ vor. Mithilfe eines Modulsystems entscheiden Schüler_innen selbst, wie viel Zeit sie für die Oberstufe benötigen, Praktika und Auslandsaufenthalte mit inbegriffen. Im dazu erschienen Buch hatte Barbara Stockmeier, Projektleiterin der Neuen Oberstufe Berlin, ebenfalls einen Artikel beigesteuert.

Beide Seiten betonten die dringende Notwendigkeit der Flexibilisierung in der Oberstufe und beim Abitur – auch unter Inklusionsaspekten.

Es folgte eine rege Diskussion der Teilnehmer_innen, unter denen weitere Schulleiter_innen und Oberstufenkoordinator_innen Berliner Schulen waren. Es wurde der Wunsch nach einer engeren Vernetzung reformwilliger Schulen geäußert.

Vielleicht findet sich dafür ja Gelegenheit beim Stammtisch der Neuen Oberstufe, der ab dem kommenden Schuljahr regelmäßig stattfinden soll.

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